Baukulturgespräche Osnabrück

Vortrag "Bernhard Hermkes - Konstruktives Gestalten" von Giacomo Calandra di Roccolino

Veranstaltung:

Fachvortrag und Diskussion

Datum:

19. Juni 2018, 18.30 Uhr

Veranstalter:

martini|50 forum für architektur & design

Ort:

Felix-Nussbaum-Haus, Lotter Straße 2, 49074 Osnabrück

Bernhard Hermkes gehört zu den großen Architekten der Moderne in der Bundesrepublik und der Stadt Hamburg, wo er lebte und arbeitete. Hermkes wurde in Hamburg zum Protagonisten einer Nachkriegsmoderne, der die Einflüsse der Moderne der 1920er Jahre, Skandinaviens und des Internationalen Stils zu einer unverwechselbaren Handschrift vereinigte. Zu seinen bekanntesten Bauten gehören die Großmarkthalle , die elegante Kennedybrücke sowie das kühn geschwungene Dach des Audimax der Universität. Bei diesen Hamburger Bauten brachte Hermkes die Konstruktion und den bis dahin in Hamburg kaum bekannten Sichtbeton für jeden nachvollziehbar zusammen.

Giacomo Calandra di Roccolino studierte Architektur in Venedig und promovierte über die städtebauliche und architektonische Umgestaltung des Alexanderplatzes in Berlin. Er hat mehrere Veröffentlichungen zum Verhältnis von Architektur und Stadt und zur Architektur der deutschen Nachkriegszeit herausgegeben.

Baukulturgespräche Osnabrück
Baukultur prägt unsere Städte und Lanschaften. Sie macht sie bunt, vielfältig und unverwechselbar. Das Unverwechselbare und Prägende in der regionalen Baukultur aufzuspüren, ist das Ziel der Baukulturgespräche Osnabrück. Die martini|50-Veranstaltungsreihe stellt den Umgang mit der gebauten Umwelt in den Fokus. Dabei kommen nicht nur Fachleute zu Wort, denn Mitreden ist ausdrücklich erwünscht. Ein Mix aus Fachvorträgen und Diskussionen macht die Themenabende lebendig und fördert den Austausch zwischen Fachleuten und interessierten Bürgern.

Für das Jahr 2018 sind vier Abende mit Vorträgen zur Theorie von Baukultur, zur Architekturgeschichte und zur regionalen Stadtentwicklung geplant. Langfristig sollen die Baukulturgespräche als kontinierliches Format fortgeführt werden, um die Öffentlichkeit kontinuierlich für eine regionale Baukultur zu sensibilisieren und den Diskurs zu verstetigen. Die Abende sind deshalb nicht als reine Informationsveranstaltungen mit Vorträgen angelegt, sondern sollen darüber hinaus eine tiefere inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema durch anregende Diskussionsrunden ermöglichen.

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​Die Baukulturgespräche wurden durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz gefördert.




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